Feuerland - das wilde Patagonien


Unterkunftsbeschreibung
Die Hotels/Pensionen verfügen i.d.R. über Rezeption und teilweise Restaurant. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten sind die Unterkünfte teilweise sehr einfach.
- Weltstädte Santiago und Buenos Aires
- Atemberaubende Natur in den Nationalparks – Vulkane, Gletscher, Seen und Wasserfälle
- Per Fähre durch die patagonischen Fjorde
Ihr Lidl Vorteil
- Inkl. Ausflug in den Tierra del Fuego-Nationalpark auf Feuerland!
- Linienflug in der Economy-Class nach Santiago und zurück von Buenos Aires bzw. umgekehrt (Umsteigeverbindung)
- Inlandsflug in der Economy-Class von Ushuaia nach Buenos Aires bzw. umgekehrt
- 11 x Übernachtung in Mittelklasse-Hotels mit Dusche/WC
- 3 x Übernachtung in einem einfacheren Hotel/Pension mit Dusche/WC
- 14 x Frühstück (landesüblich)
- Ständige deutschsprechende Reiseleitung ab Santiago bis Ushuaia bzw. umgekehrt
- Örtliche deutschsprechende Reiseleitung in Ushuaia und Tierra del Fuego
- Örtliche deutschsprechende Reiseleitung in Buenos Aires
- Flughafen-Transfers in Santiago, Ushuaia und Buenos Aires
- Busrundreise im modernen örtlichen Reisebus ab Santiago bis Ushuaia bzw. umgekehrt
- Besuch des Zentrums von Santiago und Stadtrundfahrt in Buenos Aires
- Besichtig des Wasserfalls „Salto del Laja“
- Besuch des Fisch- und Gemüsemarktes Mercado Fluvial in Valdivia
- Eintritt Kaskaden von Petrohué und Lago Todos Los Santos
- Fahrt entlang der Patagonischen Fjorde und durch den Cuesta Queulat- Nationalpark
- Wanderung zum Wasserfall „Salto El Condor“ (wetterbeding)
- Orientierungsfahrt/-gang in Los Antiguos und Punta Arenas
- Ausflug zum Nationalpark Los Glaciares inkl. Eintritt und Perito Moreno-Gletscher
- Ausflug zum Nationalpark Torres del Paine inkl. Eintritt
- Ausflug zum Nationalpark Tierra del Fuego inkl. Eintritt
Willkommen in Patagonien!
Auf dieser Traumreise wird der Süden von Chile und Argentinien vereint, zwei faszinierende Länder, die sowohl viele Gemeinsamkeiten als auch Gegensätze aufweisen. Mit der modernen Metropole Santiago de Chile erleben Sie eine wahre Weltstadt, während Sie in der sogenannten „chilenischen Schweiz“ dem Erbe der europäischen Einwanderer begegnen. Ihre Route folgt legendären Wegen: der Panamericana, der Carretera Austral und der Ruta 40 – durch den „Großen Süden“ Chiles und Argentiniens, vorbei an Pazifikküsten, Fjorden, Vulkanen und uralten Wäldern mit riesigen Farnen und Nalcapflanzen. Erleben Sie das einmalige Patagonien – ein Land der Weite, des Windes und der Träume: mit perfekt geformten Vulkanen, nebelverhangenen Fjorden, üppigen Urwäldern, hängenden Gletschern und türkisfarben schimmernden Seen. Sie entdecken die wildromantische Schönheit des Nationalparks Torres del Paine, die majestätische Eiswelt des Perito Moreno-Gletschers und die raue Eleganz der patagonischen Steppe. In Punta Arenas, der südlichsten Großstadt der Welt an der Magellanstraße, spüren Sie den Pioniergeist der Einwanderer, die diese Region geprägt haben. Am anderen Ende der Welt erwartet Sie Ushuaia, die südlichste Stadt der Erde, spektakulär gelegen am Beagle-Kanal vor der Kulisse Feuerlands. Einen Kontrast bietet Buenos Aires, Argentiniens Hauptstadt und eine der faszinierendsten Metropolen der Welt. Die Stadt am Río de la Plata gilt als eine der verführerischsten Städte Lateinamerikas mit einem schier unendlichen Angebot kulturellen Lebens: der Tango, die Literatur, die Musik, das Theater und das Nachtleben lassen diese Stadt zum besonderen Erlebnis werden. Mit Bildern von grandioser Natur, bewegender Geschichte und lebendiger Kultur kehren Sie schließlich mit unauslöschlichen Eindrücken nach Europa zurück.

1. Tag: Anreise.
Flug nach Santiago (mit Umstieg).Mittelklasse-Hotels und teilweise einfachere Hotels/Pensionen in Patagonien
Übernachtungen im Mittelklasse-Hotels und teilweise einfachere Hotels/Pensionen in Patagonien2. Tag: Ankunft – Santiago/Chile.
Nach der Ankunft am Flughafen Orientierungsfahrt durch das koloniale Zentrum mit Plaza de Armas, Cerro Santa Lucía und La Moneda. Anschließend Transfer ins Hotel (Check-in ab ca. 15:00 Uhr möglich). Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.3. Tag: Santiago (optional: Ausflug nach Valparaíso, ca. 250 km).
Der Tag steht Ihnen zur Verfügung, um diese quirlige Stadt mit ihren vielen kleinen Geschäften und Restaurants zu erkunden. Zu empfehlen ist auch ein Ausflug zum nahegelegenen Cerro San Cristóbal mit einem herrlichen Rundumblick über die Stadt. Fakultativ können Sie an einem Ausflug an die Pazifikküste nach Valparaíso teilnehmen (buchbar und zahlbar vor Ort). Nachdem Sie den Großraum Santiago und das Küstengebirge hinter sich gelassen haben, passieren Sie das grüne Casablanca-Tal, ein Weinanbaugebiet, das berühmt ist für seine exzellenten Weißweine. Die von 40 Hügeln umgebene Stadt Valparaíso – für die meisten Chilenen die schönste Stadt des Landes und UNESCO-Welterbe – wird von ihrem Hafen, ihren alten Standseilbahnen und den bunten Häusern geprägt. Sie unternehmen einen geführten Spaziergang durch die bunte und lebendige Hafenstadt. Dabei haben Sie die Möglichkeit, mit einem nostalgischen Aufzug hinauf in die Oberstadt zu fahren. Dort können Sie durch die verwinkelten, malerischen Gassen mit ihren farbenfrohen Häusern schlendern. Nachmittags Rückfahrt nach Santiago.4. Tag: Santiago – Los Ángeles (ca. 520 km).
Der heutige Streckenabschnitt bis nach Los Ángeles führt durch eines der fruchtbarsten Gebiete des Landes. Hier werden Wein, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Rindfleisch und Milchprodukte für das ganze Land und den Export produziert. Sie erreichen das Maule-Tal, das neben dem Valle de Maipo die „Wiege des chilenischen Weinbaus“ ist. Sie besuchen ein Weingut und können sich bei einer Degustation selbst von der Qualität des Weines überzeugen. Alle roten und weißen Rebsorten werden im Valle del Maule angepflanzt, wobei die roten Weine besonders hochwertig sind. Der Wasserfall Salto del Laja, den Sie besuchen werden, gehört in Chile zu den wichtigsten Attraktionen. Fotostopp und Fahrt zum Hotel in Los Ángeles.5. Tag: Los Ángeles – Valdivia – Puerto Varas (ca. 550 km).
Die Fahrt geht weiter nach Valdivia. Sehenswert ist der Fisch- und Gemüsemarkt Mercado Fluvial direkt am Fluss, wo Seelöwen sich um die Fischabfälle der Händler mit den Pelikanen und Kormoranen streiten. Sie haben hier auch die Gelegenheit, etwas Freizeit zu verbringen oder eine fakultative Bootstour zu unternehmen (buchbar und zahlbar vor Ort). Weiterfahrt in das Seengebiet nach Puerto Varas, das herrlich am Lago Llanquihue liegt.6. Tag: Puerto Varas und Umgebung (ca. 120-200 km).
Sie befinden sich im chilenischen Seengebiet, das zu den schönsten Regionen Südamerikas zählt und deshalb auch als die „chilenische Schweiz“ bezeichnet wird. Die 60 km lange Fahrt zum Vicenté Rosales-Nationalpark führt entlang des Lago Llanquihue mit traumhaften Ausblicken auf die Vulkane Osorno, Calbuco, Puntiguado und Tronador. Am Fluss Petrohué, der zum Nationalpark Vicenté Perez Rosales gehört, befinden sich die herrlichen Kaskaden von Petrohué. Anschließend fahren Sie zum Lago Todos Los Santos. Spazieren Sie am Seeufer entlang, statten Sie dem kleinen Pionier-Museum einen Besuch ab (Eintritt nicht inklusive) oder nehmen Sie an einer ca. 30-minütigen fakultativen Bootstour mit einem überwältigenden Blick auf den Vulkan Osorno teil (wetterbedingt, buchbar und zahlbar vor Ort). Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Entspannen Sie im Hotel oder unternehmen Sie einen fakultativen Ausflug nach Frutillar (buchbar und zahlbar vor Ort), das mit seinem alpenländischen Charme überrascht. Interessant ist vor allem die Besichtigung des Freilichtmuseums Museo Colonial Alemán, wo Ihnen hautnah die deutsche Besiedlungsgeschichte begegnet.7. Tag: Puerto Varas – Fährfahrt durch die patagonischen Fjorde – Chaitén (ca. 80 km exkl. Fähre).
Fahrt nach Puerto Montt und von dort aus weiter mit der Fähre durch die spektakuläre Fjordwelt (Schifffahrt ca. 6 Std.). Wieder Festland unter den Füßen wird die Reise entlang der Carretera Austral durch den Pumalín-Nationalpark mit seiner überwältigenden Flora und Fauna fortgesetzt. Tagesziel ist Chaitén, ein Dorf, das nach einem Vulkanausbruch zerstört wurde und heute wieder zu neuem Leben erwacht ist. Hier werden Sie die Kraft eines Vulkanausbruches hautnah zu sehen bekommen.8. Tag: Chaitén – Coyhaique (ca. 420 km).
Sie das Dorf Puyuhuapi, das in den 30er-Jahren von mehreren Familien aus dem Sudetenland gegründet wurde. Die schöne Lage und die alten Holzhäuser aus der Gründerzeit bieten jede Menge Fotomotive. Nach der herrlichen Panoramafahrt durch den Cuesta Queulat-Nationalpark und einer Wanderung zum Salto El Condor folgen Sie der Carretera Südwärts mit einer kontrastreichen Szenerie. Eine Fahrt mit großartigen Panoramablicken auf vergletscherte Berge und rauschende Wasserfälle sowie riesige Nalcapflanzen und Farne, die wild am Wegesrand wachsen. Beeindruckend ist auch der Anblick des Hängegletschers Ventisquero Colgante. Coyhaique (ca. 45.000 Einwohner), ist die Hauptstadt der Region Aysén, wo Sie heute übernachten.9. Tag: Coyhaique – Perito Moreno/Argentinien (ca. 230 km).
Nachdem Sie die Grenze zu Argentinien überqueren, besuchen Sie die Stadt Los Antiguos. Bekannt ist hier das Kirschfest, das alljährlich stattfindet. Durch das Mikroklima gedeihen hier Früchte wie Aprikosen und Kirschen. Der Ort ist durch seine Lage auch zu einem Tourismuszentrum geworden. Skifahren, Wandern und Bootsausflüge sind begehrt. Weiterfahrt in den Raum Perito Moreno.10. Tag: Perito Moreno – El Calafate (ca. 630 km)
Zeitiger Aufbruch, denn heute erwartet Sie eine landschaftlich abwechslungsreiche Strecke. Die 5000 km lange Ruta 40 gehört zu den legendärsten und abenteuerlichsten Fernstraßen des südamerikanischen Kontinents. Die Traumstraße folgt dem Verlauf der Anden und verbindet La Quiaca an der bolivianischen Grenze und Cabo Virgenes in Patagonien. Sie folgen einem Teilstück der Ruta 40 auf 650 km in Richtung Süden durch die einsame patagonische Steppe. Am Wegesrand lassen sich zahlreiche Guanakos, Choiques (ein Straußenvogel), Gürteltiere und Wildpferde beobachten. Auch den Andenkondor – mit einer Flügelspannweite bis zu drei Metern – kann man hier mit etwas Glück elegant am Himmel fliegen sehen. Am Abend erreichen Sie El Calafate, die „Welthauptstadt“ der Gletscher am Lago Argentino.11. Tag: El Calafate – Perito Moreno-Gletscher – El Calafate (ca. 160 km).
Heute unternehmen Sie einen Ausflug zum weltberühmten Perito Moreno-Gletscher, der sich westlich von El Calafate im Nationalpark Los Glaciares befindet. Auf Laufstegen gelangen Sie zu den Aussichtsplattformen am Seeufer des Lago Argentino, die sich direkt gegenüber dem Perito Moreno-Gletscher befinden. Mit etwas Glück erleben Sie, wie riesige Eisnadeln unter lautem Getöse in den smaragdgrünen See stürzen. Der Anblick des kalbenden Gletschers gehört mit Sicherheit zu den großen Erlebnissen Südpatagoniens. Hier können Sie vom Bootshafen Bajo Las Sombras aus eine 1-stündige Bootsfahrt unternehmen (fakultativ, buchbar und zahlbar vor Ort) oder die Zeit für eine kurze Wanderung am Gletscher nutzen. Den Rest des Tages können Sie in der touristischen geprägten Stadt El Calafate ausklingen lassen.12. Tag: El Calafate – Torres del Paine/Chile – Puerto Natales (ca. 460 km).
Durch die Steppenlandschaft der Meseta Vizcachas fahren Sie Richtung chilenischer Grenze. Je nach Jahreszeit sind reitende Gauchos zu sehen, die, unterstützt von abgerichteten Hunden, ihre Schafherden von der Estancia zu den Weiden treiben. Schließlich bekommen Sie einige märchenhafte Anblicke des Paine-Massivs zusehen. Im Nationalpark Torres del Paine erwarten Sie großartige Szenerien mit azurblauen Lagunen vor gleißenden Gletschern, schäumende Flüsse in zimtfarbenen Pampasteppen, gischtende Wasserfälle und dazu eine faszinierende Andenflora und -fauna. Die Laguna Azul bietet bei guten Wetterbedingungen perfekte Motive mit den berühmten „Cuernos“, den Hörnern, „Torres“, den Türmen des Paine Massivs und grasenden Guanakos als Protagonisten. Weiterfahrt nach Puerto Natales am Fjord Ultima Esperanza. Als erster erforschte Juan Fernández Ladrillero 1557 die Gegend um Puerto Natales auf seinem Weg zur Magellanstraße. Im Gebiet lebten die Ureinwohner Kawéskar und Aonikenk. Um den Ultima Esperanza-Fjord, an dem die Stadt liegt, kam es in der Zeit darauf zu einem Grenzstreit zwischen Chile und Argentinien, der erst 1902 beigelegt wurde. 1894 nannten die deutschen Einwanderer Ernst von Heinz und Kurt Meyer einen von ihnen am 24. Dezember entdeckten kleinen Fluss im Norden der heutigen Stadt „Natalis“ (nach Christi Geburt). Von diesem Fluss erhielt Siedlung ihren Namen.13. Tag: Puerto Natales – Punta Arenas (ca. 250 km).
Fahrt entlang des Paine-Massivs in die Hafenstadt Punta Arenas, die am südlichsten gelegene Großstadt der Welt. Hier begegnet Ihnen eine bunte Mischung von Immigranten aus vielen Ländern Europas, die die Stadt an der Magellanstraße geprägt haben. Besonders beeindruckend ist die Aussicht vom Hügel Cerro la Cruz, von wo aus der Blick über die bunten Dächer der Stadt bis hinüber über die Magellanstraße zur Silhouette Feuerlands schweift. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Plaza de Armas mit dem Magellan-Denkmal, das die Beziehung zwischen Eroberer und einheimischen Indios deutlich darstellt. Am Nachmittag haben Sie Freizeit in Punta Arenas, um die Stadt selbst zu erkunden. Fakultativ können Sie mit dem Boot zur Isla Magdalena fahren (wetterabhängig, buchbar und zahlbar vor Ort). Sie segeln entlang einer atemberaubenden Küstenlandschaft und gelangen zu einem malerischen Naturschutzgebiet. Bei einer Wanderung mit einem sachkundigen Führer beobachten Sie hautnah Pinguine.14. Tag: Punta Arenas – Ushuaia/Argentinien (ca. 640 km).
Nach einer Fährüberfahrt über die Magellanstaße erreichen Sie Feuerland, das zu Argentinien gehört. Durch die abwechslungsreiche Natur geht es weiter nach Ushuaia. Ushuaia ist die südlichste Stadt Argentiniens und liegt am Beagle-Kanal und wird oft als die „südlichste Stadt der Welt“ bezeichnet.15. Tag: Ushuaia – Buenos Aires.
Ein Highlight ist der heutige Ausflug in den Tierra del Fuego-Nationalpark. Bei einer Rundfahrt wird Ihnen die Schönheit des Parks mit seiner besonderen Fauna vorgestellt. Anschließend Flug in die argentinische Hauptstadt Buenos Aires. Abends können Sie noch fakultativ an einer Tangoshow mit Abendessen teilnehmen (buchbar und zahlbar vor Ort).16. Tag: Buenos Aires – Heimreise.
Am Vormittag lernen Sie bei einer ca. 4-stündigen Stadtrundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Buenos Aires kennen. Anschließend zeitgerechter Transfer zum Flughafen und Rückflug (mit Umstieg).17. Tag: Heimreise.
Ankunft in Europa.Zusatzkosten pro Person
Getränke und nicht angeführte Mahlzeiten
Versicherungen
Trinkgelder
Persönliche Ausgaben
Alle nicht angeführten Leistungen
Wunschleistung pro Person/Aufenthalt
Zuschlag Einzelzimmer: ab € 1199.-
Barrierefreiheit ist nicht gewährleistet.
Ob die Reise trotzdem Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte vor Buchung im Service Center.
Sonstiges
[1] umgekehrter Reiseverlauf
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Reise an den Terminen 15.10. - 31.10.2026, 21.11. - 07.12.26 und 01.03. – 17.03.2027 in umgekehrter Reihenfolge (mit Start in Buenos Aires und Ende in Santiago) durchgeführt wird:1. Tag, Anreise.Flug nach Buenos Aires (mit Umstieg).2. Tag, Ankunft – Buenos Aires/Argentinien.Nach der Ankunft am Flughafen beginnt eine ca. 4-stündige Stadtrundfahrt mit einem örtlichen Guide durch Buenos Aires mit den Highlights der Stadt. Die Stadtrundfahrt endet am Hotel (Check-in ab ca. 15:00 Uhr möglich). Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Abends können Sie noch fakultativ an einer Tangoshow mit Abendessen teilnehmen (buchbar und zahlbar vor Ort).3. Tag, Buenos Aires – Ushuaia.Am frühen Morgen fliegen Sie weiter nach Ushuaia. Ushuaia ist die südlichste Stadt Argentiniens und liegt am Beagle-Kanal und wird oft als die „südlichste Stadt der Welt“ bezeichnet. Ein Highlight ist ein Ausflug in den Tierra del Fuego-Nationalpark. Bei einer Rundfahrt wird Ihnen die Schönheit des Parks mit seiner besonderen Fauna vorgestellt. Genießen Sie den Rest des Tages in Ushuaia.4. Tag, Ushuaia – Punta Arenas/Chile (ca. 640 km).Sie verlassen am Morgen Ushuaia und fahren durch die abwechslungsreiche Natur in Richtung Chile. Nach einer Fährüberfahrt erreichen Sie Chile und fahren nach Punta Arenas, die am südlichsten gelegene Großstadt der Welt. Hier begegnet Ihnen eine bunte Mischung von Immigranten aus vielen Ländern Europas, die die Stadt an der Magellanstraße geprägt haben. Besonders beeindruckend ist die Aussicht vom Hügel Cerro la Cruz, von wo aus der Blick über die bunten Dächer der Stadt bis hinüber über die Magellanstraße zur Silhouette Feuerlands schweift. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Plaza de Armas mit dem Magellan-Denkmal, das die Beziehung zwischen Eroberer und einheimischen Indios deutlich darstellt.5. Tag, Punta Arenas – Puerto Natales (ca. 250 km).Am Vormittag haben Sie Freizeit in Punta Arenas, um die Stadt selbst zu erkunden. (Das Gepäck wird nach dem Check-out im Bus verwahrt). Fakultativ können Sie mit dem Boot zur Isla Magdalena fahren (wetterabhängig, buchbar und zahlbar vor Ort). Sie segeln entlang einer atemberaubenden Küstenlandschaft und gelangen zu einem malerischen Naturschutzgebiet. Bei einer Wanderung mit einem sachkundigen Führer beobachten Sie hautnah Pinguine.Nachmittags weiterreise in Richtung Norden. Ein grandioser Anblick ist das schon bald sichtbare Paine-Massiv, das wie eine gigantische Festung in dieser urweltlichen Naturlandschaft auftaucht. Puerto Natales, am Fjord Ultima Esperanza ist Ihr Ziel. Als erster erforschte Juan Fernández Ladrillero 1557 die Gegend um Puerto Natales auf seinem Weg zur Magellanstraße. Im Gebiet lebten die Ureinwohner Kawéskar und Aonikenk. Um den Ultima Esperanza-Fjord, an dem die Stadt liegt, kam es in der Zeit darauf zu einem Grenzstreit zwischen Chile und Argentinien, der erst 1902 beigelegt wurde. 1894 nannten die deutschen Einwanderer Ernst von Heinz und Kurt Meyer einen von ihnen am 24. Dezember entdeckten kleinen Fluss im Norden der heutigen Stadt „Natalis“ (nach Christi Geburt). Von diesem Fluss erhielt Siedlung ihren Namen.6. Tag, Puerto Natales – Torres del Paine – El Calafate/Argentinien (ca. 460 km).Auf der Weiterfahrt in Richtung argentinischer Grenze bekommen Sie einige märchenhafte Anblicke des Paine-Massivs zusehen. Im Nationalpark Torres del Paine erwarten Sie großartige Szenerien mit azurblauen Lagunen vor gleißenden Gletschern, schäumende Flüsse in zimtfarbenen Pampasteppen, gischtende Wasserfälle und dazu eine faszinierende Andenflora und -fauna. Die Laguna Azul bietet bei guten Wetterbedingungen perfekte Motive mit den berühmten „Cuernos“, den Hörnern, „Torres“, den Türmen des Paine Massivs und grasenden Guanakos als Protagonisten. Nach der Grenzüberquerung zu Argentinien sind je nach Jahreszeit reitende Gauchos zu sehen, die, unterstützt von abgerichteten Hunden, ihre Schafherden von der Estancia zu den Weiden treiben. Durch die Steppenlandschaft der Meseta Vizcachas fahren Sie nach El Calafate, der „Welthauptstadt“ der Gletscher am Lago Argentino.7. Tag, El Calafate – Perito Moreno-Gletscher – El Calafate (ca. 160 km).Heute unternehmen Sie einen Ausflug zum weltberühmten Perito Moreno-Gletscher, der sich westlich von El Calafate im Nationalpark Los Glaciares befindet. Auf Laufstegen gelangen Sie zu den Aussichtsplattformen am Seeufer des Lago Argentino, die sich direkt gegenüber dem Perito Moreno-Gletscher befinden. Mit etwas Glück erleben Sie, wie riesige Eisnadeln unter lautem Getöse in den smaragdgrünen See stürzen. Der Anblick des kalbenden Gletschers gehört mit Sicherheit zu den großen Erlebnissen Südpatagoniens. Hier können Sie vom Bootshafen Bajo Las Sombras aus eine 1-stündige Bootsfahrt unternehmen (fakultativ, buchbar und zahlbar vor Ort) oder die Zeit für eine kurze Wanderung am Gletscher nutzen. Den Rest des Tages können Sie in der touristischen geprägten Stadt El Calafate ausklingen lassen. 8. Tag, El Calafate – Perito Moreno (ca. 630 km).Zeitiger Aufbruch, denn heute erwartet Sie eine landschaftlich abwechslungsreiche Strecke. Die 5000 km lange Ruta 40 gehört zu den legendärsten und abenteuerlichsten Fernstraßen des südamerikanischen Kontinents. Die Traumstraße folgt dem Verlauf der Anden und verbindet La Quiaca an der bolivianischen Grenze und Cabo Virgenes in Patagonien. Sie folgen einem Teilstück der Ruta 40 auf 650 km in Richtung Norden durch die einsame patagonische Steppe. Am Wegesrand lassen sich zahlreiche Guanakos, Choiques (ein Straußenvogel), Gürteltiere und Wildpferde beobachten. Auch den Andenkondor – mit einer Flügelspannweite bis zu drei Metern – kann man hier mit etwas Glück elegant am Himmel fliegen sehen. Am Abend erreichen Sie Perito Moreno.9. Tag, Perito Moreno – Coyhaique/Chile (ca. 230 km).Bevor Sie die Grenze zu Chile überqueren, besuchen Sie noch die argentinische Stadt Los Antiguos. Bekannt ist hier das Kirschfest, das alljährlich stattfindet. Durch das Mikroklima gedeihen hier Früchte wie Aprikosen und Kirschen. Der Ort ist durch seine Lage auch zu einem Tourismuszentrum geworden. Skifahren, Wandern und Bootsausflüge sind begehrt. Coyhaique (ca. 45.000 Einwohner), ist die Hauptstadt der Region Aysén, wo Sie heute übernachten.10. Tag, Coyhaique – Chaitén (ca. 420 km).Sie folgen der Carretera nordwärts mit einer kontrastreichen Szenerie. Eine Fahrt mit großartigen Panoramablicken auf vergletscherte Berge und rauschende Wasserfälle sowie riesige Nalcapflanzen und Farne, die wild am Wegesrand wachsen. Beeindruckend ist auch der Anblick des Hängegletschers Ventisquero Colgante. Nach der herrlichen Panoramafahrt durch den Cuesta Queulat-Nationalpark und einer Wanderung zum Salto El Condor erreichen Sie das Dorf Puyuhuapi, das in den 30er-Jahren von mehreren Familien aus dem Sudetenland gegründet wurde. Die schöne Lage und die alten Holzhäuser aus der Gründerzeit bieten jede Menge Fotomotive. Tagesziel ist Chaitén, ein Dorf, das nach einem Vulkanausbruch zerstört wurde und heute wieder zu neuem Leben erwacht ist. Hier werden Sie die Kraft eines Vulkanausbruches hautnah zu sehen bekommen.11. Tag, Chaitén – Fährfahrt durch die patagonischen Fjorde – Puerto Varas (ca. 80 km exkl. Fähre).Nach einem zeitigen Aufbruch geht die Reise durch den Pumalín-Nationalpark mit einer überwältigenden Flora und Fauna. Am kleinen Fährableger von Caleta Gonzalo endet die Carretera Austral abrupt an einem Fjord. Von nun an geht es mit Fährschiffen weiter durch die Traumwelt der patagonischen Fjorde (Schifffahrt ca. 6 Std.). Wieder Festland unter den Füßen, fahren Sie entlang der Küstenregion von Puerto Montt und erreichen am späten Abend Puerto Varas, das herrlich am Lago Llanquihue liegt. 12. Tag, Puerto Varas und Umgebung (ca. 120-200 km).Sie befinden sich im chilenischen Seengebiet, das zu den schönsten Regionen Südamerikas zählt und deshalb auch als die „chilenische Schweiz“ bezeichnet wird. Die 60 km lange Fahrt zum Vicenté Rosales-Nationalpark führt entlang des Lago Llanquihue mit traumhaften Ausblicken auf die Vulkane Osorno, Calbuco, Puntiguado und Tronador. Am Fluss Petrohué, der zum Nationalpark Vicenté Perez Rosales gehört, befinden sich die herrlichen Kaskaden von Petrohué. Anschließend fahren Sie zum Lago Todos Los Santos. Spazieren Sie am Seeufer entlang, statten Sie dem kleinen Pionier-Museum einen Besuch ab (Eintritt nicht inklusive) oder nehmen Sie an einer ca. 30-minütigen fakultativen Bootstour mit einem überwältigenden Blick auf den Vulkan Osorno teil (wetterbedingt, buchbar und zahlbar vor Ort). Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Entspannen Sie im Hotel oder unternehmen Sie einen fakultativen Ausflug nach Frutillar (buchbar und zahlbar vor Ort), das mit seinem alpenländischen Charme überrascht. Interessant ist vor allem die Besichtigung des Freilichtmuseums Museo Colonial Alemán, wo Ihnen hautnah die deutsche Besiedlungsgeschichte begegnet.13. Tag, Puerto Varas – Valdivia – Los Ángeles (ca. 550 km).Auf der Ruta 5, wie die Panamericana in Chile heißt, geht die Fahrt weiter nach Valdivia. Sehenswert ist der Fisch- und Gemüsemarkt Mercado Fluvial direkt am Fluss, wo Seelöwen sich um die Fischabfälle der Händler mit den Pelikanen und Kormoranen streiten. Sie haben hier auch die Gelegenheit, etwas Freizeit zu verbringen oder eine fakultative Bootstour zu unternehmen (buchbar und zahlbar vor Ort). Nach einer Mittagspause geht die Fahrt weiter über die Ruta 5, vorbei an Temuco, durch das Mapuche-Gebiet. Die Konflikte zwischen den Siedlern und den Ureinwohnern sind hier immer wieder zu erkennen. Der Wasserfall Salto del Laja, den Sie besuchen werden, gehört in Chile zu den wichtigsten Attraktionen. Fotostopp und Fahrt zum Hotel in Los Ángeles.14. Tag, Los Ángeles – Santiago (ca. 520 km).Der heutige Streckenabschnitt bis nach Santiago führt durch eines der fruchtbarsten Gebiete des Landes. Hier werden Wein, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Rindfleisch und Milchprodukte für das ganze Land und den Export produziert. Gegen Mittag erreichen Sie bei San Javier das Maule-Tal, das neben dem Valle de Maipo die „Wiege des chilenischen Weinbaus“ ist. Sie besuchen ein Weingut und können sich bei einer Degustation selbst von der Qualität des Weines überzeugen. Alle roten und weißen Rebsorten werden im Valle del Maule angepflanzt, wobei die roten Weine besonders hochwertig sind. Gegen Abend erreichen Sie Chiles sechs-Millionen-Metropole Santiago.15. Tag, Santiago (optional: Ausflug nach Valparaíso, ca. 250 km).Der Tag steht Ihnen zur Verfügung, um diese quirlige Stadt mit ihren vielen kleinen Geschäften und Restaurants zu erkunden. Zu empfehlen ist auch ein Ausflug zum nahegelegenen Cerro San Cristóbal mit einem herrlichen Rundumblick über die Stadt.Fakultativ können Sie an einem Ausflug an die Pazifikküste nach Valparaíso teilnehmen (buchbar und zahlbar vor Ort). Nachdem Sie den Großraum Santiago und das Küstengebirge hinter sich gelassen haben, passieren Sie das grüne Casablanca-Tal, ein Weinanbaugebiet, das berühmt ist für seine exzellenten Weißweine. Die von 40 Hügeln umgebene Stadt Valparaíso – für die meisten Chilenen die schönste Stadt des Landes und UNESCO-Welterbe – wird von ihrem Hafen, ihren alten Standseilbahnen und den bunten Häusern geprägt. Sie unternehmen einen geführten Spaziergang durch die bunte und lebendige Hafenstadt. Dabei haben Sie die Möglichkeit, mit einem nostalgischen Aufzug hinauf in die Oberstadt zu fahren. Dort können Sie durch die verwinkelten, malerischen Gassen mit ihren farbenfrohen Häusern schlendern. Nachmittags Rückfahrt nach Santiago.16. Tag, Santiago – Heimreise.Je nach Abflug haben Sie noch Zeit zur freien Verfügung. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Europa (mit Umstieg). 17. Tag, Heimreise.Ankunft in Europa.
Hotels: Da einige Teile Patagoniens sehr dünn besiedelt sind, ist auch die Dichte an Hotels gering. Wir bitten um Verständnis, dass manche Pensionen sehr einfach ausgestattet sind.
Straßen: Bitte beachten Sie auch, dass die Straßen in Südamerika in teils schlechtem Zustand sind und während der Reise ca. 400 km auf Schotterpisten zurückgelegt werden.
Trinkgelder: Trinkgelder sind auch in Südamerika in der Dienstleistung ein Teil des Einkommens. Empfohlen wird für das Servicepersonal ca. 10 % des Rechnungsbetrages, Kofferträger USD 1 pro Weg/Koffer, Zimmermädchen USD 1 pro Tag, für den Reiseleiter und Busfahrer empfehlen wir je USD 4 pro Tag/Person. Trinkgelder an Reiseleiter/Busfahrer stellen einen Teil des Einkommens dar und sollten immer persönlich in einem Umschlag übergeben werden.
Passkopien: Mit der Reiseanmeldung benötigen wir zwingend eine gut leserliche Kopie des Reisepasses jedes Reiseteilnehmers.
Mindestteilnehmerzahl
10 Personen. Bei Nichterreichen behält sich der Reiseveranstalter vor, die Reise bis spätestens 20 Tage vor Reisebeginn abzusagen. Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten.
Ihre Reisepläne haben sich geändert?
Eine Reiseversicherung können Sie nach Buchungsabschluss unter folgender Servicenummer 0800 400 003 (Mo.–So. und Feiertag von 9.00–20.00) hinzubuchen. Bitte halten Sie hierfür die Vorgangsnummer bereit, die Ihnen nach Buchungsabschluss übermittelt wird.
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